Grafik-Design6. Oktober 2026Aktualisiert am 6. Oktober 2026

Neue Grafiken für die Website: Was gehört in ein gutes Briefing?

Du möchtest neue Grafiken für deine Website, doch welche Bilder werden wirklich gebraucht? Ein schönes Einzelmotiv reicht als Briefing selten aus. Entscheidend sind die Fragen deiner Besucher, der Platz im Seitenaufbau und die Handlung danach. Mit einer klaren Vorbereitung entstehen zusammenpassende Grafiken, die dein Angebot erklären und sich im Alltag weiterverwenden lassen.

Welche neuen Grafiken braucht meine Unternehmenswebsite wirklich?

Du brauchst die Grafiken, die Besuchern beim Verstehen deiner Leistung, beim Vergleichen oder beim nächsten Schritt helfen.

Beginne mit einer Liste deiner wichtigsten Seiten. Notiere für jede Seite, welche Frage ein Bild beantworten soll. Ein Titelmotiv kann den Tätigkeitsbereich einordnen. Eine Ablaufgrafik kann zeigen, wie eine Zusammenarbeit beginnt. Eine Gegenüberstellung kann den Unterschied zwischen zwei Angeboten verständlich machen.

Prüfe zuerst vorhandenes Material: Ist das Motiv noch korrekt, passt es zum Text und funktioniert es auch im vorgesehenen Ausschnitt? Daraus ergibt sich, was überarbeitet und was neu erstellt werden sollte. Ein einheitlicher Stil hilft beim Zusammenhalt der Seite; trotzdem sollte jedes Motiv eine erkennbare Aufgabe besitzen.

Was muss ich für ein Grafik-Briefing vorbereiten?

Ein gutes Briefing nennt Zielgruppe, Aussage, Einsatzort, gewünschte Formate und die Person, die das Ergebnis freigibt.

Diese Angaben machen deine Anfrage konkret:

  • Seite und Zweck: Wo wird die Grafik eingesetzt und was soll verständlicher werden?
  • Kernaussage: Welche Information muss nach dem Betrachten hängen bleiben?
  • Gestaltung: Welche Farben, Schriften und vorhandenen Markenregeln gelten?
  • Material: Welche Originalbilder oder bestehenden Grafiken dürfen verwendet werden?
  • Varianten: Welche Ausschnitte werden für Desktop, Smartphone und weitere Kanäle gebraucht?
  • Übergabe: Welche bearbeitbaren Ausgangsdateien und Web-Dateien werden benötigt?
  • Freigabe: Wer prüft Inhalt, Darstellung und die fertige Einbindung?

Zeige gern Beispiele für eine gewünschte Bildsprache und erkläre, was dir daran gefällt. Kläre vor Projektbeginn außerdem die vorgesehenen Nutzungen und die Herkunft des Materials. So bleiben gestalterische Entscheidungen und Lieferumfang nachvollziehbar.

Soll ich Fotos, Illustrationen oder Ablaufgrafiken verwenden?

Wähle die Darstellungsart danach, ob du etwas Reales zeigen, einen Zusammenhang erklären oder eine Stimmung vermitteln möchtest.

Eigene Fotos können tatsächliche Personen, Räume oder Arbeitsschritte zeigen. Illustrationen eignen sich für abstrakte Leistungen, für die kein einzelnes Foto die Aussage trägt. Ein Ablauf lässt sich mit wenigen klar beschrifteten Schritten erklären, sofern diese dem wirklichen Prozess entsprechen.

Ein hypothetisches Beispiel: Für eine Automatisierungsleistung könnte eine Grafik zeigen, wie eine Anfrage erfasst, geprüft und zugeordnet wird. Sie sollte keinen erfundenen Kundenerfolg oder eine nicht vorhandene Bedienoberfläche darstellen. Werden konkrete Zahlen oder Ergebnisse gezeigt, müssen sie belegbar und im passenden Kontext erklärt sein.

Lege für zusammengehörige Motive gemeinsame Regeln fest, etwa für Perspektive, Farben und Detailgrad. Das vereinfacht spätere Ergänzungen, ohne jedes Bild identisch aussehen zu lassen.

Welche Dateiformate und Bildgrößen sind für die Website sinnvoll?

Format und Größe sollten zum Motiv, zur tatsächlichen Darstellung und zur technischen Einbindung passen.

Für einfache geometrische Illustrationen können Vektordateien sinnvoll sein, während Fotos als Rasterbilder ausgeliefert werden. Google unterstützt unter anderem SVG, JPEG, PNG, WebP und AVIF. Daraus folgt keine Pflicht, jedes Motiv in jedem Format bereitzustellen. Lass die geeignete Ausgabe anhand der Website und ihrer Bildverarbeitung festlegen.

Plane die mobile Darstellung bereits im Entwurf: Bleibt der wichtige Bildinhalt im schmalen Ausschnitt sichtbar? Sind Details noch verständlich? Liegt Text separat auf der Seite, kann er sich besser an unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen.

Zur Abnahme gehört eine Prüfung in der echten Seite. Google empfiehlt responsive Bildvarianten und eine sinnvolle Balance zwischen Bildqualität und Dateigröße. Eine hochauflösende Ausgangsdatei ist hilfreich für die Bearbeitung; die ausgelieferte Datei sollte zum jeweiligen Einsatz passen.

Wie beschreibe ich Grafiken für Screenreader und Suchmaschinen?

Beschreibe den Zweck oder die wichtige Information eines Bildes im jeweiligen Seitenkontext statt eine Liste von Suchbegriffen einzutragen.

Die W3C unterscheidet informative, dekorative und funktionale Bilder. Ein informatives Motiv braucht eine passende Textalternative. Rein dekorative Bilder erhalten in HTML eine leere Alternative. Bei einem Bild als Link oder Schaltfläche muss der zugängliche Name das Ziel oder die Handlung verständlich machen. Komplexe Diagramme benötigen ihre wesentlichen Informationen auch in Textform.

Google nutzt außerdem den umgebenden Inhalt und den Alt-Text, um das Bildthema einzuordnen. Beschreibende Dateinamen können ergänzen, was die Grafik zeigt. Sie ersetzen keine hilfreiche Seite. Vermeide es, in Bildbeschreibungen wiederholt Leistungsnamen und Orte unterzubringen, die im Motiv keine Rolle spielen.

Wie führen die Grafiken zu einer passenden Anfrage?

Sie unterstützen die Anfrage, wenn sie eine offene Frage klären und der nächste Schritt unmittelbar verständlich ist.

Platziere beispielsweise neben einer erklärenden Grafik einen kurzen Text dazu, für wen die Leistung geeignet ist, und einen klar benannten Kontaktweg. Eine beschriftete Schaltfläche wie „Projekt anfragen“ macht die Handlung besser erkennbar als ein Symbol, dessen Bedeutung Besucher erraten müssen. Prüfe den Weg auf dem Smartphone ebenso wie am großen Bildschirm.

Neue Grafiken allein versprechen keine höhere Anfragequote. Betrachte nach der Veröffentlichung, ob Menschen die relevante Leistung finden und den Kontaktweg nutzen. Wenn bereits viele passende Besucher kommen, kann eine unklare Beschreibung oder ein umständlicher Anfrageablauf wichtiger sein als ein weiteres Motiv.

Dein Website-Briefing mit KUP Solutions besprechen

KUP Solutions verbindet bei Websites Positionierung, Gestaltung, Seitenstruktur und klare Anfrageführung. Wenn du neue Grafiken im Zusammenhang mit deiner Website planst, schick uns die betroffenen Seiten und beschreibe, was dort verständlicher oder einheitlicher werden soll.

Nenne über „Projekt anfragen“ deine Zielgruppe, vorhandene Materialien und die gewünschten Einsatzorte. So können wir gemeinsam klären, ob einzelne Motive, ein zusammenhängendes Gestaltungskonzept oder eine Anpassung der Seite sinnvoll ist. Über die Website-Leistung und unsere Referenzen findest du weitere Einblicke in den Aufbau digitaler Auftritte.

Quellen und fachlicher Stand

Geprüft am 6. Oktober 2026. Die Briefing- und Gestaltungschecklisten sind redaktionelle Planungsempfehlungen. Technische Grundlagen:

Google Search Central: Image SEO best practices – Formate, responsive Bilder, Bildkontext und Alt-Texte. https://developers.google.com/search/docs/appearance/google-images

W3C Web Accessibility Initiative: Images Tutorial – Textalternativen nach Bildzweck. https://www.w3.org/WAI/tutorials/images/

KUP Solutions: Websites – Konzept, Gestaltung und Anfrageführung. https://kup-solutions.at/leistungen/websites

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