Individuelles Assistenzsystem · Psychologie · Patientenbefunde
KI-gestützte Befundgenerierung für psychologische Patientenbefunde
Ein kundenspezifisches Assistenzsystem, das unterschiedliche Testdaten in nachvollziehbare, bearbeitbare Word-Befundentwürfe überführt. Die fachliche Entscheidung bleibt bei der behandelnden Person.

Stunden für das Schreiben sparen. Zeit für die fachliche Prüfung gewinnen.
Das System übernimmt das Ordnen der Testangaben, die regelgebundene Textformulierung und die Übertragung in einen bearbeitbaren Word-Entwurf. So kann ein großer Teil der wiederkehrenden manuellen Schreibarbeit entfallen. Der Psychologe kontrolliert Quellen und Aussagen, korrigiert bei Bedarf und nimmt den Befund fachlich ab.
Rechenbeispiel: 40 Befunde im Monat × durchschnittlich 2,5 Stunden weniger Schreibarbeit je Befund = 100 frei werdende Stunden. Bei intern angesetzten 90 € je Stunde entspricht das rechnerisch 9.000 € Arbeitskapazität im Monat.
Beispielrechnung. Der tatsächliche Nutzen hängt von Fallzahl, bisherigem Aufwand und Prüfbedarf ab.Vom Testwert zum prüfbaren Entwurf.
Der Workflow verbindet aktuelle Quellen, Regeln und menschliche Kontrolle. Die folgenden Ansichten zeigen den Ablauf schematisch mit frei erfundenen Daten.
Unterschiedliche Testexporte, Wertarten und Perspektiven müssen sorgfältig zusammengeführt werden.
Ein quellengebundener Inhaltsplan führt zu einem bearbeitbaren Word-Befundentwurf.
Automatische Prüfungen unterstützen. Die Freigabe liegt bei der zuständigen Fachperson.
Die Texte werden mit KI formuliert. Was sie schreiben soll, wird vorher geregelt.
Die Anwendung gibt dem Schreibmodell nicht einfach eine unsortierte Patientenakte. Zuerst werden aktuelle Ergebnisse erfasst und zugeordnet. Daraus entsteht ein Inhaltsplan mit Quellenbezug, Pflichtinhalten und passenden Fach- und Stilregeln. Auf dieser Grundlage erzeugt die OpenAI-API bearbeitbare Textabschnitte.
- 01Quellen ordnen
Parser und manuelle Eingaben halten Test, Skala, Wertart, Messzeitpunkt und Beurteilerperspektive zusammen. Unklare Zuordnungen bleiben zur Prüfung offen.
- 02Inhalt planen
Der quellengebundene Plan legt fest, was einzeln berichtet, gebündelt, tabellarisch gezeigt oder begründet ausgelassen wird. Konfigurierte Norm- und Stilregeln geben den Rahmen vor.
- 03Mit KI formulieren
Ein externer Modellaufruf schreibt aus ausgewählten, lokal pseudonymisierten Messbelegen und dem Plan einen Entwurf. Historische Befunde werden dafür nicht als Textvorlage kopiert; abstrakte Stilregeln beeinflussen Auswahl und Formulierung.
- 04Prüfen und korrigieren
Lokale Routinen prüfen unter anderem Zahlen, Perspektiven und Pflichtinhalte. Eine getrennte modellgestützte Prüfung vergleicht Abschnitte mit Quellen und Plan. Beanstandete Abschnitte können gezielt neu formuliert werden.
- 05Fachlich freigeben
Der Text bleibt editierbar. Ein bestandenes Modellreview ist keine unabhängige fachliche Wahrheit; die behandelnde Person prüft den Entwurf und entscheidet über die Freigabe.
Welche Entscheidungen nicht der KI überlassen werden.
Der Inhaltsplan bereitet fachlich relevante Angaben vor, bevor ein Text entsteht. Die Regeln sollen verhindern, dass gut klingende Sätze falsche Werte oder unpassende Schlussfolgerungen verdecken.
Ein T-Wert, Prozentrang, IQ und Rohwert sind verschiedene Angaben. Testversion, Normgruppe und passende Regel müssen zur Quelle passen; andernfalls bleibt die Einordnung offen.
Selbst- und Fremdbeurteilung sowie Messungen an unterschiedlichen Terminen werden nicht allein wegen gleicher Skalenbezeichnungen zusammengeführt.
Der Plan entscheidet, welche Kennwerte im Text erscheinen, gebündelt oder tabellarisch gezeigt werden und welche Angaben wegen eines Quellenkonflikts offenbleiben.
Abstrakte Stilprofile können Reihenfolge, Gewichtung und Formulierungsweise beeinflussen. Ein historischer Originalbefund wird nicht als Antwortvorlage an das Modell gegeben.
Optional geprüfte Anamneseantworten werden getrennt verarbeitet. Fehlende Antworten, Diagnosen oder klinische Gesamtbeurteilungen werden nicht aus Testwerten ergänzt.
Ein Ablauf, der Quellen und Entscheidungen nachvollziehbar hält.
Ausgangslage
Psychologische Befunde müssen Ergebnisse aus unterschiedlichen Testexporten, Wertarten und Perspektiven zusammenführen. Die Quellenprüfung, Textauswahl und Übertragung in Word-Vorlagen erfordern sorgfältige manuelle Arbeit.
Umsetzung
Wir haben einen lokal installierbaren Workflow für Dokument-Upload und manuelle Werte entwickelt. Er ordnet aktuelle Ergebnisse strukturiert zu, erstellt einen quellengebundenen Inhaltsplan und formuliert daraus einen bearbeitbaren Entwurf.
Konfigurierbare Fach- und Stilregeln, automatische Prüfungen, begrenzte gezielte Korrekturen und ein erneuter Abgleich des Word-Exports unterstützen die menschliche Kontrolle.
Unser Beitrag
Konzeption des Daten- und Prüfwegs, Import/Parser, Regel- und Inhaltsplanung, KI-Integration, Qualitätsstatus, Word-Export und lokal installierbarer Bedienweg.
Lokal vorbereitet. Extern formuliert. Fachlich geprüft.
Identifizierende Angaben werden vor externen Modellaufrufen lokal pseudonymisiert. Die übertragenen Testinhalte können dennoch sensible Gesundheitsdaten bleiben.
Ein erprobter, fachlich zu kontrollierender Befund-Workflow: Automatische Prüfungen und ein erzeugter Entwurf sind keine klinische Freigabe. Die letzte fachliche Prüfung und Freigabe liegt bei der zuständigen Fachperson.
Welche Daten die KI verwendet – und wie sie geschützt werden.
Die KI erhält für einen Befundentwurf nur ausgewählte, aktuelle und zugeordnete Testangaben. Die vollständige Patientenakte wird nicht an sie übergeben. Erkannte identifizierende Angaben werden vor der Übertragung lokal entfernt oder ersetzt.
Originale bleiben im lokalen Arbeitsbereich
Die Windows-Anwendung speichert Originaldateien, Zuordnungen, Datenbank und Word-Exporte lokal. Die KI bekommt weder die gesamte Patientenakte noch das namentliche Word-Dokument als Schreibkontext.
Nur benötigte Quellen fließen in den Entwurf
Für den Text werden aktuelle, zugeordnete Testwerte, Perspektiven, ausgewählte Items, bereinigte Freitexte und der Inhaltsplan verwendet. Unklare Zuordnungen müssen vor der Verwendung geprüft werden; historische Originale dienen nicht als aktuelle Testquelle.
Identifizierende Angaben werden maskiert
Erkannte Namen, Kontaktdaten, Adressen und Datumsangaben werden lokal entfernt oder ersetzt. Dateipfade werden zu Quellenkennungen. Namen werden erst nach dem KI-Aufruf lokal in den Word-Entwurf eingesetzt.
Der Psychologe gibt den Befund frei
Die KI erstellt einen bearbeitbaren Entwurf. Der behandelnde Psychologe prüft die Quellen, Werte und Formulierungen, korrigiert den Text bei Bedarf und entscheidet selbst über die fachliche Freigabe. Die Verantwortung für den fertigen Befund bleibt bei ihm.
Der Ablauf begrenzt und pseudonymisiert die übermittelten Inhalte. Das ist keine vollständige Anonymisierung: Auch ausgewählte Testergebnisse können sensible personenbezogene Daten bleiben. Ob ihre Verarbeitung zulässig ist, muss vor dem produktiven Einsatz für den konkreten Fall geprüft werden.
Drei Ansichten des Prüfwegs.
Schematische Demo mit fiktiven Daten. Die Bilder sind nachgebaute UI-Demonstrationen, keine echten Patientenakten und keine pixelgenaue Dokumentation der aktuellen Produktoberfläche.

Diese Demo zeigt den Kontrollpunkt vor der Textgenerierung: Erkannte Testdateien erhalten Verfahren, Quelle und Perspektive. Unklare Zuordnungen müssen bestätigt oder korrigiert werden.
- Dateien und manuelle Werte werden einer aktuellen Quelle zugeordnet.
- Testversion, Messzeitpunkt und Selbst- oder Fremdbeurteilung bleiben unterscheidbar.
- Ein historischer Befund gilt nicht als aktuelle Testquelle.

Hier wird sichtbar, was die KI tatsächlich liefert: einen bearbeitbaren Testabschnitt. Der Text soll mit den zugrunde liegenden Werten und Quellen abgeglichen werden; der Prüfstatus bleibt fachlich offen.
- Der Inhaltsplan bestimmt vor dem Schreibaufruf, welche Aussagen in den Abschnitt gehören.
- Werte, Wertarten und Perspektiven werden gegen aktuelle Quellen geprüft.
- Automatische und modellgestützte Prüfungen ersetzen die Entscheidung der Fachperson nicht.

Die dritte Demo zeigt den Übergang in die Word-Vorlage. Text und Tabellen werden nach dem Export erneut geprüft; im Beispiel ist die fachliche Freigabe weiterhin offen.
- Namen und andere lokale Platzhalter werden erst nach dem Modellaufruf eingesetzt.
- Das erzeugte DOCX wird erneut auf Text, Tabellenzuordnung und offene Platzhalter geprüft.
- Ein herunterladbarer Entwurf ist kein freigegebener klinischer Befund.
Der Weg vom aktuellen Testdatum zum Word-Entwurf.
Das Diagramm trennt den lokalen Arbeitsbereich, die externe Modell-API und die fachliche Freigabe. Pseudonymisierung ist keine garantierte Anonymisierung.

Aktuelle Quellen und manuelle Werte werden aufbereitet. Konfigurationsregeln und geprüftes Manualwissen können den Inhaltsplan beeinflussen. Vor dem externen Aufruf werden identifizierende Angaben lokal pseudonymisiert.
Die KI formuliert aus dem freigegebenen Plan Text und kann beanstandete Abschnitte gezielt überarbeiten. Das Modell sieht ausgewählte Testinhalte, nicht automatisch die gesamte lokale Akte.
Lokale Kontrollen prüfen Werte, Text und den Word-Export. Die Fachperson beurteilt den Entwurf, korrigiert ihn bei Bedarf und entscheidet über eine Freigabe.
Was der Assistent kann – und was nicht.
Generiert KI die Befundtexte?
Ja. Die OpenAI-API formuliert Textabschnitte aus einem quellengebundenen Inhaltsplan und passenden Fach- und Stilregeln. Sie trifft damit keine abschließende klinische Entscheidung.
Wie werden falsche Werte abgefangen?
Werte bleiben mit Skala, Wertart, Termin, Quelle und Perspektive verknüpft. Lokale Prüfungen und eine gesonderte Abschnittsprüfung suchen nach Widersprüchen. Fehler in bereits falsch gelesenen Quellen können dennoch übersehen werden; deshalb bleibt die fachliche Kontrolle notwendig.
Welche Daten erhält die externe KI?
Vor dem Modellaufruf werden erkannte Namen, Kontaktdaten, Adressen und Datumsangaben lokal maskiert; Dateipfade werden durch Quellenkennungen ersetzt. Übermittelt werden nur ausgewählte Testangaben für den Entwurf, nicht die vollständige Akte oder der namentliche Word-Export.
Ist ein erzeugter Word-Entwurf schon ein Befund?
Nein. „Entwurf erzeugt“, „automatisch geprüft“ und „fachlich freigegeben“ sind unterschiedliche Zustände. Auch nach dem Export wird das Dokument technisch geprüft; die letzte fachliche Entscheidung trifft die zuständige Person.
Anfrage starten